T1: Madenburg – Waldhambach – Hundsfelsen – Treutelsberg (15,4 km)

Tageswanderung zur Madenburg und durch das Kaiserbachtal zum Treutelsberg.
Schwierigkeit: Steile, anstrengende Anstiege, sonst leicht; Ausdauer erforderlich; gesamter Höhenunterschied ca. 560 m; Wegstrecke ca. 15,4 km.

T1_Höhenprofil

 

Auf der Weinstraße in nördl. Richtung biegen wir bald nach rechts über die Brücke in den Weg entlang der alten Klostermauer, der kurz darauf erneut über den Bach führt. An der Straßeneinmündung wenden wir uns nach links und wandern vorbei an Gärten und Weideland, überqueren die „Lettgasse“ und gehen durch den „Kahngarten“ zur „Weinstraße“. Unterhalb des Kreisels queren wir nach links in den „Magdalenenweg“, der nach ca. 100 m auf die „Alte Straße“ trifft. Hier biegen wir rechts ab und erreichen nach etwa 600 m den „Johannaweg“ dem wir in nördlicher Richtung folgen.

weinsteig100Am Pfalzklinikum wechseln wir vom „Johannaweg“ auf den „Pfälzer Weinsteig“ (Symbol siehe links) und wandern auf ihm bis zur Madenburg.

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Routenverlauf der Tagestour 1

Die Madenburg wurde im frühen 11. Jh. erbaut. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich von „Maidenburg“ ab und deutet darauf hin, dass sie zu Ehren der „Maid“, also der Jungfrau Maria, benannt wurde. In ihrer wechselvollen Geschichte hatte sie viele Besitzer und wurde mehrfach zerstört, letztmals im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) durch Truppen des franz. Königs Ludwig XIV. Seither ist sie Ruine.

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In der Ruine Madenburg

Im Brunnenhaus mit dem 64 m tiefen Ziehbrunnen treibt ein mächtiges hölzernes Tretrad die Seilwinde an. Der weite Blick über die Rheinebene und eine Burgschänke laden zum Verweilen ein.
Beim Abstieg verlassen wir am Parkplatz den Weinsteig und nehmen den Weg mit der gelb-grünen Markierung, der westlich im Bogen hinunter nach Waldhambach führt. Wir überqueren die B 48 und gewinnen halbrechts über die „Hundsfelsstraße“ wieder deutlich an Höhe.
Wir empfehlen die Variante (V2) zum Hundsfelsen, die auf der Höhe westlich in den Weg mit der weiß-blauen Markierung abbiegt. Nach ca. 300 m gehen wir links in den Waldweg, den wir nach wenigen Metern auf einem unscheinbaren Pfad rechts wieder verlassen. Der Pfad verliert sich teilweise völlig im lichten Laubwald.

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Der Hundsfelsen von Südosten

Wir können das Etappenziel dennoch nicht verfehlen, wenn wir Kurs auf die nahe Bergkuppe halten, aus der sich wie aus dem Nichts plötzlich die 40 m hohe Kante des Hundsfelsen vor uns aufbaut, ein bizarrer Buntsandsteinklotz, der durch Verwitterung und Abtragung über Jahrmillionen entstanden ist. Bei der Umrundung des langgezogenen Kolosses können wir mit etwas Glück Kletterer bei der Bezwingung des steinernen Riesen bewundern.
Zurück auf gleichem Weg, lassen wir den von Waldhambach kommenden Abzweig links liegen und sind schnell am Fuß des Treutelskopfes.

Wer den steilen Aufstieg des Hauptweges (V1+V2) nimmt und weiter über (V1) zum Martinsturm wandert, wird mit einzigartiger Aussicht belohnt. Vorbei am „Weißen Felsen“ gehen wir weiter zur Burg Landeck. (V2) meidet den Gipfelaufstieg, Quellenweg100während (V3) den Treutelsberg mit geringem Höhenunterschied umgeht. Von der Burg Landeck führt uns die Route der „Quellenrunde“ zum Ausgangspunkt zurück.

Gerne können Sie sich die Beschreibung dieser Wanderung hier downloaden 10wanderungen_2015_T1