W1 – Panoramaweg (8,7 km)

Rundweg um Klingenmünster mit idyllischen Ausblicken auf das Dorf, Weinberge und Pfälzerwald
Schwierigkeit: Insgesamt leicht, im Anstieg zum Kirchberg u. zur Burg Landeck steile Abschnitte; ges. Höhenunterschied ca. 240 m; Wegstrecke ca. 8,7 km.

W1_Höhenprofil

Der Panoramaweg umrundet Klingenmünster auf den Höhen der von Weinreben bepflanzten Hügel, steigt die Berghänge hinauf, die den Pfälzerwald zur Rheinebene begrenzen, durchquert die liebliche Aue des Klingbachtales und lädt an besonderen Aussichtspunkten mit Ruhebänken und Tischen zur Rast ein.

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Routenverlauf Wanderung 1 – Panoramaweg

Über die Steinstraße biegen wir nach ca. 100 m links ab und gehen entlang des Klingbaches, vorbei an Klingbachhalle und Landschaftsweiher und entlang des Mühlbaches durch den Park zum Klingbachhof. Dort treffen wir auf den Panoramaweg Panoramaweg100(Markierung siehe links), der südwärts über Treppenstufen, die von kurzen Wegstücken unterbrochen sind, am Waldrand den Hang hinauf Richtung Gleiszellen führt. Wo der Wald den Weinreben die Hanglage überlässt und der Weg schon bald die östliche Richtung einschlägt, genießen wir den herrlichen Blick über das Klingbachtal und das nördliche Panorama.

Panoramaweg Bank24

Rastplatz am Panoramaweg

Wir überqueren die Weinstraße, zweigen gleich links ab und erreichen nach einer Rechtskurve bald den Klingenmünsterer Bergfriedhof. Für einen Abstecher zum Ehrengrab des Pfälzer Schriftstellers August Becker sollten wir uns ein paar Minuten Zeit nehmen, bevor wir durch das Rebland östlich weitergehen. Nach dem Abzweig links ins Tal, wenden wir uns stärker nördlich und überqueren die Landstraße und den Klingbach, der gesäumt von den Wiesen der Talaue, gemächlich dahinfließt. Im Westen über Klingenmünster thront die Burg Landeck. Wir gewinnen wieder an Höhe, biegen unterhalb der Kammlinie des Löhlhügels nach Nordwesten ab und sind längst wieder in die unzähligen Reben eingetaucht. Der Haardtrand rückt näher, südlich unter uns liegt Klingenmünster und aus der Ferne grüßt der Schwarzwald.

 Die Weinstraße wird von einer Fußgängerbrücke überspannt. Vorbei am Pfalzklinikum, biegen wir in den „Johannaweg“ ein.

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Rast an der Nikolauskapelle

Ein kurzer Abstecher zur spätromanischen Nikolauskapelle ist empfehlenswert (Öffnungszeiten siehe Aktuelles). In der Umgebung gedeihen neben Reben auch Mandeln und Esskastanien. Vor uns im Tal überblicken wir Klingenmünster und nach Osten öffnet sich die Rheinebene. Wir gehen zurück zum „Johannaweg“, biegen links ins Mühltal ein, um nach wenigen Schritten wieder links den kurzen, steilsten Abschnitt unserer Wanderung zu bewältigen. Lichter Kastanienwald wechselt mit immer wieder beeindruckender Fernsicht über die Rheinebene ab. Auf der Landeck gönnen wir uns eine ausgiebige Rast im Biergarten der Burgschänke. Klingenmünster liegt uns nun zu Füßen. Dahinter schweift der Blick vom Odenwald im Nordosten über den Kraichgau bis in den Schwarzwald im Süden. Der Rückweg beginnt im Burg-graben und führt durch schattigen Kastanienwald hinunter zum Klingbachhof, von wo uns der bekannte Weg in Richtung Ortsmitte bringt.

Gerne können Sie sich die Beschreibung dieser Wanderung hier downloaden  10wanderungen_2015_W1.