W2 – Karlsplatzweg und Abtskopf (12,6 km)

Aussichtsreiche Wanderung über die Höhen südlich des Klingbachtales
Schwierigkeit: Insgesamt leicht, aber etwas Ausdauer erforderlich; gesamter Höhenunterschied ca. 370 m; Wegstrecke ca. 12,6 km.

W2_Höhenprofil

Über die Steinstraße biegen wir nach ca. 100 m links ab und gehen entlang des Klingbaches, vorbei an Klingbachhalle und Landschaftsweiher und entlang des Mühlbaches durch den Park zum Klingbachhof.

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Routenverlauf Wanderung 2

Zuerst wenden wir uns nach links, dann gleich wieder rechts, bevor der Steig links hinauf in den Wald führt (Markierung s. Karlsplatzweg100links). Unten sehen wir das Stauwehr des Klingbaches mit der Fischtreppe. Die Anlage leitet einen Teil des Wassers in den künstlich angelegten Mühlbach, der das Mühlrad der Boxmühle antreibt. Nach ca. 200 m treffen wir auf den breiten Forstweg, der entlang der Nordhänge von Hatzelberg und Röhlberg bis kurz vor dem Karlsplatz kontinuierlich an Höhe gewinnt. Nach gut einem Kilometer beschreibt er eine weite Rechtskurve und biegt gleich wieder links in westliche Richtung.

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Landeckblick vom Karlsplatzweg

Hier haben wir einen schönen Blick auf die gegenüberliegende Talseite mit der Burg Landeck am Talausgang. Ein Stück weiter oben bietet sich rechts eine herrliche Aussicht auf den Treutelsberg mit Treutelskopf, Hundsfelsen und weiter im Hintergrund zeigt sich der Trifels.
An der Wegspinne des „Karlsplatz“ wenden wir uns nördlich in Richtung „Hohe Tanne“, die sich wie eine Kanzel weit ins Klingbachtal vorschiebt und ihre Besucher mit beeindruckendem Wasgau-Panorama überrascht.

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Am Aussichtspunkt „Wasgaublick“

Auf der gegenüberliegenden Bergseite bringt uns der Weg direkt an die Ostflanke des „Abtskopf“. Wir kreuzen den vom „Holderbild“ kommenden Weg, um gleich rechts in einem weiten und recht steilen nach links gewendeten Bogen zum Gipfel des 486 m hohen „Abtskopf“ zu steigen. Oben finden wir einen „Abtsstein“ als Zeugen der kurpfälzischen Grenzsicherungen. Er trägt das Zeichen der Herrschaft des ehemaligen Klosters Klingenmünster, den Abtsstab.

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Auf dem Abtskopf

Eine Schutzhütte und eine als mächtiger Tisch aufgestellte Felsplatte laden zur Rast mit weiter Sicht ins westliche Bergland über Gossersweiler-Stein.
Der westlich verlaufende steile Abstieg knickt links ab und trifft nach ca. 100 m auf den Hauptwanderweg. Hier geht es nach links und wir erreichen in wenigen Minuten den Ritterstein „Am Holderbild“. Der Name verweist auf einen Bildstock an einem Holunderbaum.

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Ritterstein „Am Holderbild“

(„Rittersteine“ sind Sandsteinfindlinge mit eingemeißelten Inschriften, die als Orientierungspunkte für Wanderer dienen. Benannt sind sie nach Karl Albrecht von Ritter, dem Gründungsvorsitzenden des Pfälzerwald-Vereins).

Rechts unten im Tal erblickt man das versteckte Örtchen „Blankenborn“. Dem Weg folgend gelangen wir bald wieder an den „Karlsplatz“.

Von hier verläuft der Weg nach Osten entlang der Trasse der Trans-Europa-Naturgas-Pipeline (TENP), die eine breite Waldschneise bildet und zunächst auf die Nordschulter des „Röhlberg“ ansteigt. Etwa 500 m nach der Kuppe haben wir die Wahl. Die Variante 1 (V1), führt weiter auf der TENP-Trasse entlang der Südflanke des Hatzelberges. Sie bietet eine imposante Fernsicht bevor sie am Haardtrand recht steil abfällt und über Treppenstufen hinunter zum Klingbachhof leitet. Hier folgen wir dem vertrauten Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Die Variante 2 (V2) steuert auf den Gleiszeller Ortsteil „Hatzelberg“ zu. Über die „Kirchbergstraße“ wandern wir aussichtsreich hinunter, überqueren die Weinstraße und biegen gleich links ab. Der Wirtschaftsweg verläuft zunächst eben, dann durch einen Hohlweg hinab zur „Friedhofstraße“. Über die „August-Becker-Straße“, „Im Kammeracker“ und die „Bahnhofstraße“ kehren wir zum Ausgangspunkt zurück.

Gerne können Sie sich die Beschreibung dieser Wanderung hier downloaden 10wanderungen_2015_W2